Wichtige Infos aufgrund Post der Polizei wegen Wismar

Nach dem Naziaufmarsch vom 20. Oktober in Wismar – Kriminalisierung antifaschistischen Engagements durch die politische Polizei

Für den 20. Ok­to­ber 2012 mel­de­te die JN, die Ju­gend­or­ga­ni­sa­ti­on der NPD, einen Auf­marsch in der Han­se­stadt Wis­mar an. Die­ser konn­te durch zwei Sitz­blo­cka­den von An­ti­fa­schis­tIn­nen ver­zö­gert wer­den, ob­wohl die ein­ge­setz­ten Po­li­zei­be­am­tIn­nen teils mas­si­ve Ge­walt gegen diese an­wen­de­ten.

Weitere Infos und wie ihr euch gegen die Vorladungen wehren könnt und solltet, findet ihr auf den Seiten der Roten Hilfe Greifswald

IMK versenken!

Vielleicht erinnert sich noch die eine oder der andere an die Frühjahreskonferenz der Innenminister in Göhren-Lebbin (ein Kaff irgendwo im Nirgendwo der Mecklenburgischen Seenplatte). Auch wir berichteten an dieser Stelle über einige Aktivist_Innen die sich in Verkleidung auf den Weg zum Konferenzort gemacht haben. Zur Erinnerung HIER noch mal der Text.

Das alles ist eigentlich gar nicht mehr groß erwähnenswert, wenn es da nicht das Polizeijournal aus M-V geben würde. In der dritten Ausgabe in diesem Jahr gab es einen kurzen Bericht über die Sicherheitsvorkehrungen in Verbindung zur IMK. Neben dem üblichen Bla Bla und wie professionell alle Einheiten zusammen gearbeitet haben, gab es einen Absatz der uns innehalten ließ. Da wurde doch tatsächlich über eine Störergruppe berichtet, die versuchte zum Sitzungsort vorzudringen und die gesamte im Einsatz befindliche Polizei in Angst und Schrecken versetzte. Polizeikräfte wurden in der Nähe vom Schlosshotel verstärkt bereit gehalten und an allen Zu- und Abfahrtsstellen wurden Kontrollstellen eingerichtet. Wir vermuteten erst noch weitere Demonstrant_Innen, aber Recherchen im Internet ergaben in dieser Richtung nichts. Es konnte sich also nur um die dekadent gekleideten, mit Handtaschen bewaffneten Aktivist_Innen handeln. Das es diese Aktion tatsächlich in ein Polizeijournal schaffte ist überraschend und uns fehlen die Worte …

Auszug Polizeijournal

Und jetzt stellt sich natürlich die Frage, was so alles passiert, wenn die Herbstkonferenz jetzt im Dezember in Warnemünde stattfindet?! Ein überregionales Bündnis ruft auf den Seiten „IMK versenken“ zu Protesten und einer ganzen Aktionswoche auf. Mehr Infos findet ihr auf dem Blog.

Header IMK

Und Augen auf, vielleicht sind die schick gekleideten Aktivist_Innen ja auch auf der Promenade unterwegs ….

Es ist amtlich!

Die Band „Feine Sahne Fischfilet“ arbeitet ganz eng mit dem Verfassungsschutz Mecklenburg-Vorpommern zusammen. Schien es am Anfang noch Zufall zu sein, dass kurz vor dem Erscheinen des neuen Albums „Scheitern und Verstehen“ der Verfassungsschutzbericht veröffentlicht wurde – und der Band eine Doppelseite widmete – sind die Zeichnen einer engen Kooperation nun deutlicher. Die Single „Komplett im Arsch“ hat über 100.000 Plays im Internet, zahlreiche namhafte Zeitungen berichteten über die Band – teilweise sogar auf der Titelseite!
Ein bessere Promotion hätte keine Marketingfirma möglich machen können. Dafür bedankte sich nun die Band ganz offiziell bei den Beamt_Innen der Verfassungsschutzbehörde mit einem Präsentkorb, extra von Penny ;)
Ein nettes Foto mit weiteren Beweisen für diese wohl mittlerweile auch enge Freundschaft gibt es auf dem Blog der Band zu sehen → Link

An dieser Stelle super Dankeschön an Feine Sahne, wir haben schallend gelacht über diesen Artikel und die Aktion *grins*

Und hier gibt es nun auch noch ein Video dazu

Rassisten stoppen – Solidarität mit Flüchtlingen!

Wolgast

„Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen: Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben.”[1]

In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 kam es zu gelenkten
gewalttätigen Übergriffen gegen Jüdinnen und Juden, sowie zu Brandanschlägen auf Synagogen, Betstuben, jüdische Geschäfte, Wohnungen und Friedhöfe. Etwa 400 Menschen wurden während der Novemberpogrome ermordet, ungefähr 30.000 in Konzentrationslager deportiert. Diese Tage kennzeichneten den Übergang von Diskriminierung der jüdischen Bevölkerung zur systematischen Verfolgung und späterem Holocaust im Nationalsozialismus.

74 Jahre danach, am 9. November 2012 ruft der Landesverband der NPD in MV zu einem Fackelmarsch in Wolgast auf. – Das lassen wir nicht zu! … more

Wismar – Kein Leben ohne Freiheit!

Auf zur Antifa Demo am 20. Oktober 2012 nach Wismar um gegen den geplanten Aufmarsch der Nazis auf die Straße zu gehen.
Mehr Infos gibt es ---> hier

Wismar