Archiv für April 2011

Heute zu Ostern …

… mal ein lustiger Beitrag auf Indymedia.
Ein Aussteiger des Grünen Blocks packt aus

Wir wünschen allen noch schöne, sonnige freie Tage ^^

geSa – gemeinsam Stadt allein

geSa

Am 2. Februar wurde die L14 von einem brachialen Polizeiaufgebot geräumt. Gegen die Räumung kam es tagelang zu heftigen Protesten. Wo Menschen sich zusammen wehren, kommt es zwangsläufig zu Repression. Wo sich wirklich viele Menschen wehren, kommt es zu wirklich viel Repression.
weiter im Aufruf geht es hier

Im Zuge der Proteste sind zahlreiche Menschen festgenommen worden, auf die nun Verfahren zukommen. Da dies leider viel Geld kostet, werden viele kleinere und größere Spenden benötigt.

Spendenkonto:

Netzwerk Selbsthilfe E.V.
Verwendungszweck:“Proteste L14″
Kto. 7403887018
BLZ: 100 900 00
Berliner Volksbank

Wie es weitergeht könnt ihr auf diesem Blog erfahren geSa (es ist alles noch im Aufbau …. ^^)

G8/G20 Gipfel in Frankreich

Montag 11.4. Café Median, Niklotstr. 20:00 Uhr
Info- und Mobilisierungsveranstaltung


G8/G20 Gipfel in Frankreich
Deauville: Wir werden nicht von deinem Wasser kosten

Alljährlich sind G8 und G20 Treffen auch Orte des Protestes und Widerstands gegen die herrschende Weltordnung, Krieg, Vertreibung und Ausbeutung. Am 25/26. Mai findet das G8 Treffen in der Normandie und Mitte November das G20 Treffen in Cannes statt.
Die zunehmende Selbstisolierung der Mächtigen in nahezu uneinnehmbaren Polizeifestungen, die faktische Aushebelung des Demonstrationsrechtes in Gipfelnähe führt bei den Initiator_Innen der globalisierungskritischen Proteste derzeit zu einer kritischen Bestandsaufmnahme. Ausdruck dessen ist der Aufruf des französischen Dissentnetzwerkes, im Mai nicht zu Aktionen zum Gipfelort Deauville zu mobilisieren, sondern zu vielfältigen dezentralen Aktionen. Schliesslich ist woanders „sturmfrei“, da die Cops ja zu zehntausenden beim Gipfelort rumlungern. Aber es geht nicht nur um taktische Momente. Bei einem zu starken Focus auf das Gipfelgeschehen bleiben die lokalen sozialen Kämpfe auf der Strecke. Ein dezentraler Aktionstag parallel zum Gipfel, der auch logistisch weniger aufwändig zu organisieren wäre wie zentrale Protestveranstaltungen, könnte die fatalen lokalen Folgen globalisierter, kapitalistischer Ausbeutung und eben auch die Kämpfe vor Ort dagegen sichtbar machen.

Ob das Konzept aufgegangen, dezentraler Protest hörbar und effektiv ist, ob die politischen Ziele wahrnehmbar geworden sind, darüber soll während eines langen, evtl. über Monate andauernden Camps im Sommer diskutiert werden, um eine geeignete Strategie zum Umgang mit dem G20 zu finden. Das internationale Camp ist selbstorganisiert, hierachiearm, solidarisch mit weitestgehend ökologischem Anspruch.

2 Aktivistinnen des Pariser Dissentnetzwerkes kommen nach Rostock und berichten über den Stand der Mobilisierung zu den G8/20 Protesten und zum Camp auf der

Info- und Mobilisierungs- Veranstaltung
Montag 11.4.2011, 20 Uhr Café Median, Niklotstr. 5/6

und zum Schluss die Frage: da dezentral…. was geht zum G8 in HRO?