Aus gegebenen Anlass wollen wir zu diesem Thema nun auch mal unseren Senf geben. Vor kurzem sind wir beim surfen durchs World Wide Web zufällig auf einen Artikel der GdP (Gewerkschaft der Polizei) gestoßen, Titel „Ein klares Nein zur Kennzeichnungspflicht“. Gefunden haben wir diesen Artikel in der Juniausgabe der Zeitschrift „Deutsche Polizei“, die auch auf den Seiten der Gewerkschaft zu lesen ist (hier). Für alle die verständlicherweise nicht auf diese Seiten klicken wollen, haben wir den betreffenden Text in diese pdf kopiert.

Auch in Rostock gab es zu diesem Thema schon mal eine von amnesty international organisierte, gut besuchte, Podiumsdiskussion. Zu den Gästen gehörte auch Rainer Wendt, Chef der DPolG (Deutsche Polizeigewerkschaft). Er war der Einzige, der sich vehement gegen eine Kennzeichnungspflicht für Polizist_Innen wehrte („Polizei Kennzeichnung in den Ländern – Übersicht“)
Aber nun zu unseren Ansichten zu den uns nicht überzeugenden Argumenten in der Juniausgabe. (mehr…)
Mittwoch, 25. Januar 2012 um 18 Uhr auf dem Uniplatz in Rostock

Mehr Infos gibt es auf den Seiten von awiro

Weitere Infos wie Aufruf und Demoroute findet ihr hier
- fight capitalist war –
- fight capitalist peace -

- ohne Worte –
Zeitungsartikel Printausgabe OZ vom 20.12.2011
Der Castor ist in Gorleben angekommen – später als jeder andere vor ihm. Neben tollen Ankettaktionen, netten Sitzblockaden, interessanten Landmaschinenschauen, leckeren VoKü´s, Camps mit beheizten Schlafplätzen und vielen sympathischen Menschen gab es allerdings auch wieder lästige Begleiterscheinungen. Polizei und Justiz hauten diesen Transport – Aktion Seestern – mit allen Knüppeln und Paragraphen die ihnen gesetzlich zur Verfügung stehen oder auch nicht durch.

So waren zum einen zahlreiche zivile Kräfte unterwegs, die nach regelrechten Verfolgungsjagden mit der Hand an der Waffe aus ihren Autos sprangen und Aktivistis einschüchterten. Neben Observierungen wurden die Fahrzeuge massiv kontrolliert, Menschen unter fadenscheinigen Begründungen mitten im Wald festgenommen, von den Gleisen runter gestoßen, mit Pferden über Schotterer galoppiert, Kontaktsperre für Inhaftierte verhängt und mal eben mit ´nem Wasserwerfer in ein Camp rein gerockt.
Dies sind leider nur einige Beispiele unter vielen.
Da diese Tage für viele eventuell Folgen haben können, hier noch mal die Bitte an alle: fertigt Gedächtnisprotokolle an, schreibt auf was ihr als Zeug_Innen gesehen habt, was euch bei Festnahmen vorgeworfen wurde, wie es euch ergangen ist und was euch sonst noch wichtig erscheint. Jetzt ist alles noch frisch ^^
Eine Vorlage findet ihr hier
Eure Protokolle bitte nicht online stellen, mailen oder faxen.
Wenn ihr Post von den Staatsbütteln bekommt, wendet euch wenn ihr Hilfe braucht und/oder wollt an örtliche Antirepstrukturen, an den EA in Gorleben, Anwält_Innen eures Vertrauen und an eure Bezugsgruppe.
Betroffen sind Einige/Einzelne, gemeint sind wir alle!